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Musikalischer Werdegang

Von Kindheit an am Klavier und im Chorgesang geschult, wurde der gebürtige Münchner Emanuel Schmidt (*1979) während der Gymnasialzeit in Orgel, Dirigieren und Musiktheorie ausgebildet. Zeitgleich debütierte er in öffentlichen Auftritten unter anderem im Herkulessaal der Münchner Residenz und es entstanden Bühnenmusiken und Musik für Kurzfilme, oft unter Verknüpfung klassischer und elektronischer Elemente.

Am Richard-Strauss-Konservatorium prägten ihn Michael Hartmann (Orgel), die Chorpädagogen Gerhard Jenemann und Yoshihisa Kinoshita, der Komponist Laurence Traiger sowie der Sänger Nikolaus Hillebrand. An der Musikhochschule München setzte er seine Studien unter anderem bei dem Dirigenten Michael Gläser, dem Stimmbildner Christoph Schuppler und dem Komponisten Peter Wittrich fort. Während dieser Zeit war er als Organist und Assistent des Musikdirektors an der Bürgersaalkirche München tätig.

Nach dem Abschluss seines Studiums wirkte Emanuel Schmidt knapp fünf Jahre in den Niederlanden als Chorregent eines Pfarrverbands in Leiden sowie als konzertierender Künstler und Komponist. Von 2014 bis 2016 war er als Dommusikassitent am Münchner Dom  beschäftigt.

In seiner vielfältigen freiberuflichen Tätigkeit arbeitete er beispielsweise mit dem Süddeutschen Kammerchor, dem Odeon Ensemble München, der Jungen Deutschen Philharmonie, der Schola Gregoriana Monacensis, dem Chor der Richard-Strauss-Konservatoriums, dem Chor des Bayerischen Rundfunks sowie mit Sängern und Instrumentalisten der Bayerischen Staatsoper und des Gärtnerplatztheaters. Als Stimmbildner und Kinderchorleiter war er unter anderem für die Theaterakademie August Everding und die Münchner Domsingschule sowie gegenwärtig für den Wolfratshausener Kinderchor und den Münchner Knabenchor tätig.

Ein besonderes Interesse gilt der a-capella-Literatur, mit einem Repertoire von der Gregorianik über franko-flämische und italienische Renaissancemusik, Werken von Mendelssohn, Brahms und Rheinberger bis zu Motetten von Poulenc und Whitacre. Er dirigierte aber auch kirchliche und weltliche Werke mit Orchester von Bach und Mozart über Schubert bis Dvorak.

Als Komponist ist ihm die Schöpfung anspruchsvoller Musik in einer breit zugänglichen, zeitgemäßen Tonsprache ein besonders Anliegen. Über die Jahre entstanden zahlreiche Kompositionen von Orgel- und Chorstücken bis hin zum kompletten Singspiel für Kinder, die - teils prämiert, teils verlegt - von der Kritik überaus positiv aufgenommen wurden.

 


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